Retail-Umnutzung · Third Place · Mixed Entertainment
Happy Franky Troisdorf
Ein ehemaliges Einkaufszentrum in der Troisdorfer Innenstadt wurde auf rund 20.000 m² zu einem Mix aus Freizeit, Sport, Gastronomie und Begegnung umgebaut.
Vom ehemaligen Kaufhaus zum großformatigen Freizeitort.
Happy Franky war als Gegenentwurf zum klassischen Einkaufszentrum angelegt: kein einzelner Park mit Eintrittsschranke, sondern ein Haus mit unterschiedlichen Angeboten und frei zugänglichen Aufenthaltsbereichen. Dazu gehörten unter anderem Klettern und Ninja, Axtwerfen, Gaming, Lasertag, Gastronomie und Edutainment.
Für die Umnutzung einer solchen Immobilie müssen viele Betreiberlogiken gleichzeitig funktionieren. Besucherströme, Öffnungszeiten, vertikale Erschließung, gemeinsame Aufenthaltsbereiche, Schall, Brandschutz, Lieferwege und die Abgrenzung einzelner Mietbereiche greifen ineinander.
Das Projekt wurde im Mai 2024 eröffnet. Seit Mai 2026 wird die Immobilie unter dem Namen MO.Life mit einem weiterentwickelten Freizeit- und Begegnungskonzept betrieben. Als Projektbeispiel bleibt die Aufgabe relevant: großflächigen Handelsleerstand in eine gemischte Erlebnisnutzung zu übersetzen.
Was dieses Projekt für die Planung zeigt.
Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich je Standort. Diese Punkte sind auf vergleichbare Freizeitprojekte übertragbar.
Gemeinschaftsflächen und Einzelangebote als Gesamterlebnis planen
Unterschiedliche Betreiber technisch und zeitlich koordinieren
Zugänge und Öffnungszeiten unabhängig vom Handel denken
Umnutzung nicht nur baulich, sondern als Betriebsmodell entwickeln